Queer sein im Nationalsozialismus


Wuterus is back!
Wir haben uns in unserer Oktober-Sendung mit dem Thema Queersein und Leben im Nationalsozialismus beschäftigt. Dazu haben wir uns mit Anna Hajkova unterhalten. Sie ist Historikerin und arbeitet und forscht unter anderem zu Queeren Leben in der NS-Zeit. Dann stellen wir euch noch das Buch ,,Queer-Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute“ Aus dem erzählt euch unsere Redakteurin Anna nochmal weiterführende spannende Informationen zu Gesetzen und Verboten, die für queere Menschen in dieser Zeit herrschten. Pauline stellt noch eine Geschichte vor, die von zwei Frauen erzählt, die sich in der NS-Zeit verlieben. Zwischendurch gibts natürlich wie immer Musik!
Wir wollen auch noch auf eine kürzlich erschienene Studie von dem ,,Deutsche Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit e.V.“ hinweisen. Diese beschäftigt sich mit der Verfolgung von trans*-, intergeschlechtlicher, nicht-binärer und agender Personen im Nationalsozialismus und möchte vergessene Geschichten sichtbar machen. Schaut dochmal auf der Website des dgti vorbei, da gibts die ganze Studie zum nachlesen!
Sonst sagen wir noch danke an Anna Hajkova für das tolle Interview!
Wir hören uns im Dezember wieder!

Ficken. Filmen. Feminismus.

„Alarm, Alarm“ oder auch „Warum liegt hier überhaupt Stroh?“, die pornografischen Szenen hinter diesen Worten kennen vermutlich die meisten. Sie gehen auf dem Schulhof rum oder können bei YouTube geklickt werden. Und obwohl die meisten Menschen regelmäßig Pornos konsumieren, sind Pornos noch immer ein tabuisiertes Thema in unserer Gesellschaft. Genau deswegen hat sich die Jugendredaktion Mädelzkram diesem Thema angenommen. Auf dem Bild ist eine aufgeschnittene Blutorange zu sehen. Die Blutorange wird von vier Fingern einer Hand berührt, wobei zwei Finger in die Blutorange reingegraben sind und zwei Finger rechts und links außen auf dem Fruchtfleisch liegen.Neben einer Umfrage mit Kritik an der Pornoindustrie und den witzigsten Pornoszenen, gibt es ein Interview mit der bekannten Pornoregisseurin Paulita Pappel auf die Ohren. Sie erklärt, warum Pornos immer politisch sind und was feministische Pornografie ausmacht. Außerdem wird deutlich, warum es wichtig ist, dass Pornos unterschiedlich Körperformen, Sexualitäten und Sexualpraktiken abzeichnen und zelibrieren. Drückt auf den Play-Button und hört Mädelzkram dabei zu, wie sie das Thema Porno gemeinsam und ganz abseits der vermeintlichen „Schmuddelecke“ reflektieren.