Was ist eigentlich Kunstvermittlung? Und wieso ist Museumspädagogik out? In der 5. Folge von KUNSTGELABER ANDERS NICE! fragen Emilia und Jette bei Kunstvermittler*innen des Kunstmuseums Moritzburg Halle nach und schauen sich als Reporter*innen die Veranstaltung „Open Air Drucken“ genauer an. Im Interview: Bettina Salzhuber und Theresa Leschber.
Eine Kooperation mit dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale).
Haare erzählen Geschichten. Doch in der Kunst werden alle Haare, die nicht auf dem Kopf wachsen gerne einfach ausgespart. Um das zu ändern und haarige Geschichten zu erzählen, hat die Kunsthalle Bremen dem Thema jetzt einen eigenen Raum gegeben. Dort werden von über 1.000 Einreichungen, 60 ausgewählte Fotos ausgestellt. Emilia von der Jugendredaktion hat mit Jasmin Mickein, der Kuratorin der Ausstellung gesprochen, über Haare und ihren Wusch Museum und Kunst einem breiteren, diverseren Publikum zugänglich zu machen.
Gewalt, Obdachlosigkeit, Flucht und Drogensucht. Frauen mit den unterschiedlichsten Schicksalen treffen im „Haus der Frauen“, einem Buch der französischen Autorin Leatitia Colombani, aufeinander. Das Buch ist ein kraftvoller Aufruf für mehr Solidarität mit und unter Frauen. Solene, eine renommierte Anwältin mit Depressionen, nimmt auf anraten ihres Therapeuten ein Ehrenamt im Haus der Frauen an. Als öffentliche Schreiberin setzt sie Beschwerdebriefe auf, verschönert Lebensläufe und schreibt Briefe an Angehörige. Dabei lernt sie die Frauen und ihre Lebensgeschichten, aber auch sich selbst besser kennen. Das Buch basiert auf einem realen Frauenhaus in Paris und erzählt in einem zweiten Erzählstrang die Lebensgeschichte Blanche Peyrons. Sie trat als junges Mädchen in die Heilsarme ein und begründete das Haus der Frauen zusammen mit ihrem Mann. Ich stelle euch das Buch vor und komme darüber ins Gespräch.
Beim Radio ist es ja oft so: Man beleuchtet aktuelle Themen, berichtet über spannende Persönlichkeiten, über Kunst, Kultur, Musik und große Fragen des Lebens, oft ohne selbst dabei im Fordergrund zu stehen. In diesem Beitrag blicken die Muckefux mal hinter ihre eigenen „Kulissen“ (oder eher „hinter die Studiotüren“). Da sie eine der ältesten Redaktionen des Jugendradios sind, sind sie schon ganz schön erfahrene Radioraben. In diesem Beitrag berichten Tristan, Tilman und Franz u.a. über ihre Zeit bei Corax, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind, was es für Herausforderungen gab, was sie darauß lernen konnten und welche ihre liebsten Sendemomente bisher waren. Aber hörts euch doch einfach selber an:
P.S. Grüße gehen hiermit an das fehlende Redaktionsmitglied Melanie raus, die uns leider gesundheitsbedingt schon eine ganze Weile fehlt! 🙁
Hi ich bin Sebastian, und habe bei Corax ein Praktikum gemacht. In meiner Freizeit gehe ich gern in das Eigenbaukombinat und tüftle dort an meinen Projekten. Was man dort alles machen und unternehmen kann, erfahrt ihr in meiner Reportage.
Paul und Nils von den Graureihern zocken gerne Computer – wie diese Computerspiele entstehen erfuhren sie in einem Interview mit der Spieleentwicklerin Jana von Rat King Entertainment, die auch die Gameconvention organisiert, die kommendes Wochenende in der Passage13 in Halle Neustadt stattfindet – ein Besuch lohnt sich!
Gemeinsam mit der djo (Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.) veranstaltet das Jugendradio von CORAX einen dreitägigen »On Air« Radio-Workshop.
Der Workshop »On Air« richtet sich an Mädchen* und jungen Frauen* zwischen 14 – 26 Jahre mit und ohne Migrationshintergrund.
Wir wollen mit euch über die Bedeutung von freien Radios ins Gespräch kommen, euch zeigen, was es braucht um eine Sendung zu realisieren und darüber sprechen welche Chancen das Medium Radio Menschen gibt, um die Gesellschaft mitzugestalten. Schließlich bekommt ihr die Gelegenheit eine eigene Radiosendung zu einem von euch selbst gewählten Thema zu erarbeiten. Damit geht’s dann on air. So könnt ihr eure eigene Stimme finden, mit der ihr auch zukünftig Wünsche und Ideen äußern könnt.
Datum: 10.-12.02.20 Zeiten: Montag bis Mittwoch jeweils 10:00 – 16:00 Uhr Ort: Radio Corax, Unterberg 11, 06108 Halle (Saale)
Teilnahmebeitrag: 3 Euro pro Person für Materialien und Mittagessen.
Die Teilnahme ist begrenzt. Anmeldung erforderlich.
Schreibt eine WhatsApp Nachricht an 0176-36985056 oder eine Email an info@djo-sachsen-anhalt.de.
Nach der Anmeldung erhaltet ihr eine Bestätigung mit allen wichtigen Details zum »On Air« Radio-Workshop.
Gefördert durch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt und dem House of Resources, einem Projekt des Verbandes der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. [VeMo].
Seid ihr noch nie von zu Hause weggezogen und fragt euch wie es sich anfühlt wenn man seine Heimat nicht sieht? Vermisst ihr eure Heimat zu sehr und ihr wisst nicht was man dagegen tun kann? Ihr fragt euch wenn man umzieht ob man sich schnell an das neue Zuhause gewöhnen kann?
Diese Fragen habe ich, Jin, im Rahmen meines Schülerpraktikums bei Corax Leute auf der Straße gefragt und jeder hatte eine andere Meinung. Ich habe auch über meine Heimat Syrien erzählt z.B. über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Syrien und Deutschland, was ich an meiner Heimat am meisten vermisse und was ich dagegen tue.
Tilman von den Muckefux hat einen Beitrag produziert, in dem er drei seiner liebsten Metal-Alben vorstellt die dieses Jahr ihr 30tes Jubiläum feiern: „Agent Orange“ von der Band Sodom, „Extreme Aggression“ von Kreator und „Death or Glory“ von Running Wild.
Der Beitrag liefert Hintergrundinfos zu den Bands, den Alben, den Themen, die in den Liedern verhandelt werden und außerdem natürlich reichlich Hörbeispiele.
Jeanne ist eine große Hundefrundin und interessiert sich schon seit langem für Polizeihunde – in Filmen spüren sie Vermisste auf, finden Drogenverstecke und stellen Einbrecher*innen – Kommissar Rex oder Jerry Lee lassen grüßen. Aber entspricht das, was in Filmen und Serien von den Polizeihunden gezeigt wird, auch der Realität? Was passiert hinter den Kulissen? Wie lernen die Hunde Spuren aufzunehmen und erfolgreich zu verfolgen? Wie ist die Beziehung zwischen den Tieren und den Polizist*innen? Und was passiert mit den Diensthunden, wenn sie in Ruhestand gehen?
Jeanne fand das heraus indem sie mit Mikro und Aufnahmegerät die Diensthundführrschule in Pretzsch besuchte und dort nachfragte.
Das Bauhaus feiert dieses Jahr sein 100stes Jubiläum – viele von Ihnen haben dadurch bestimmt schon einiges vom Bauhaus gehört. Aber haben Sie auch schon gewusst, dass das Bauhaus Dinge für Kinder hergestellt hat?
Wie es dazu kam, dass die Bauhäusler Produkte für Kinder hergestellt haben, was das Spielzeug des Bauhauses für die damalige Zeit bedeutete, inwiefern die Spielzeuge und die Gedanken dahinter noch heute aktuell sind, darüber hat Linda mit Tanja Schuschel und Ingolf Kern gesprochen.
Tanja Schuschel ist Spiel- und Lehrnmittel-Designerin und wirkt an der Ausstellung „rot, gelb blau. Das Bauhaus“ mit, die am 24. Mai in der Lyonel-Feiniger-Galerie in Quedlinburg eröffnet wird.
Ingolf Kern, ehemals Sprecher der Stiftung Bauhaus Dessau und Redakteur der Zeitschrift „Bauhaus“ hat kürzlich gemeinsam mit Birgit Schössow das Kinderbuch „Die Bauhausstadt“ heraus gebracht.
Und wieder einmal bringt Walter Moers ein tolles Buch heraus – aber worum geht es? Eine schlaflose Prinzessin die von einem Dämonen heimgesucht wird, welcher sie verrückt machen soll. Doch es kommt alles anders: In einer Reise durch ihr Gehirn freunden sich die beiden an und erleben tolle Abenteur mit Ideenschmetterlingen bis hin zu Zergessern. Ole stellt euch in seinem Schülerpraktikum das Buch vor.
Vor knapp 30 Jahren ereignete sich die sogenannte „Wende“. Personen, die heute unsere Eltern sein könnten waren damals in dem Alter, in dem wir heute sind und auch sie organisierten sich in der Antifa. Wie sie das taten – aus welcher Motivation und mit welchen Mitteln, aber auch, was sich im Gegensatz zu damals geändert hat, das fragten wir Leute, die um 1990 in Halle aktiv waren.
Im Sommer 2014 hieß es seitens der Halleschen Antifa: „Schnauze in der Platte!“. Es war die Reaktion auf antiziganistische Hetze im südlichen Stadtteil Silberhöhe, wo sich einige Bewohner zur sogenannten „Brigade“ zusammengeschlossen hatten und gegen zugezogene Rom*nja Stimmung machten. Mittlerweile ist es ruhig um die „Brigade“ geworden – was aus ihr geworden ist fragten wir Torsten Hahnel von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus desMiteinander e.V.
Unter welchen Umständen sollte man mit Nazis sprechen? Kann das übrehaupt Sinn machen? Und wie stellt man es am besten an? Diesen Fragen gehen einige Jugendliche von CORAX nach und ziehen dabei auch die Expertise von Valentin Hacken, Sprecher für das Bündnis gegen Rechts, hinzu.
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