
Erfan und Alischa aus der Redaktions der Feldfüchse bewegt das Thema Sucht.
Konkret das Thema Mediensucht.
Sie selbst spielen gern auf ihrem Handy: lernen dabei Sprachen, machen virtuelle Bekanntschaften, erfahren Unterstützung in diskriminierenden Situationen durch Mitspieler*innen oder wechseln die Perspektive über verschieden gelesene Avatare.
In den Ferien haben sie jedoch festgestellt: Freund*innen in ihrem Umfeld zocken einfach zu viel! Zu viel, das das heißt für die beiden, dass sie keine Zeit und Motivation mehr haben raus zu gehen und Dinge zu unternehmen.
Doch wo sind die Grenzen von Sucht? Wie zeigt sich Sucht im Alltag? Und was lässt sich dagegen tun?
Erfan hat mit Jeannette Jarke Referentin im digitalen Präventionsprojekt Zocken.Gamen.Suchten aus Berlin gesprochen. Jeannette erklärt die Zusammenhänge und stellt das Projekt vor.
Macht doch selbst mal einen Test 🙂 hinter den Wörten findet ihr den Link:
Selbsttest Gaming
Selbsttest Social Media

Ein großes Thema, ein wichtiges Thema und ein Thema auf welches Cora und Aisha Lust hatten es näher zu beleuchten. Dafür wollten wir auch unserer Kreativität keine Grenzen setzen! Wir haben im Lexikon nachgeschaut, uns auf der Straße umgehört, selbst philosophiert, Musik und Geräusche rausgesucht und so eine ganze Collage zum Thema Freiheit und frei sein zusammengeschnipselt. Dabei war uns von vornherein klar: es gibt ganz unterschiedliche Formen und Möglichkeiten frei zu sein. Deswegen bekommen vor allem die Erwachsenen am Ende ein paar Forderungen zu hören.
Wie sieht es eigentlich in einem Gerichtssaal aus und können Jugendliche ins Gefängnis kommen? Franz von den Muckefux war gemeinsam mit Emilia von Mädelzkram im Amtsgericht Halle und hat dort mit Jugendrichterin Karin Franke gesprochen. Dabei ging es vor allem um die Besonderheiten des Jugendstrafrechts und was dabei der Unterschied zum Erwachsenenstrafrecht ist.
Für wie nachhaltig würdet ihr euer Reiseverhalten bezeichnen, und wo seht ihr noch Potenzial, da etwas zu verändern? Das habe ich, Lioba, die Menschen bei Radio Corax gefragt. Außerdem erklärt uns die Expertin Jessica Berneiser, warum das Thema „nachhaltig reisen“ überhaupt wichtig ist, und wie jeder und jede von uns etwas zum Umweltschutz beitragen kann. Wer herausfinden will, wie groß der eigene ökologische Fußabdruck ist, kann hier den Test machen:
Hausaufgaben machen, lernen, rumsitzen, Leistungsdruck und das jahrelang. Nach der Schule wollen viele erst einmal durchatmen, sich eine Auszeit vom Bücher wälzen nehmen und Neues entdecken. Vor allem internationale Freiwilligendienste können dafür eine gute Möglichkeit sein. Doch wie so vieles wurden auch diese durch das Coronavirus erschwert und zum Teil auch unmöglich gemacht. Was das für die Organisationen und auch für die Teilnehmenden für Auswirkungen hatte, hört ihr in dem Beitrag von Maya.
Was würde passieren, wenn man ein Computerspiel mit künstlicher Intelligenz entwickeln würde? Ein Spiel, dass denken und sprechen kann, wie ein Mensch. Das dir alle Wünsche erfüllen kann, wenn du auf seiner Seite stehst. Und, dass dir dein Leben zum Albtraum macht, wenn du gegen seine Regeln verstößt.
Geräusche, Musik, Emotionen, Bösewichte, Held*innen aber vor allem eine spannende Handlung – das sind Zutaten für gute Hörspiele! In einem Hörspiel-Workshop konnten zwölf Teilnehmende lernen wie man das alles so zusammen mixen kann, dass ein selbstständig produziertes Hörspiel darauß wird. Dieses Jahr haben wir nicht nur einzelne Hörspiele produziert, sondern auch eine ganze Sendung mit Musik und allem Drum und Dran. Die ganze Sendung könnt ihr am 6.8. um 19 Uhr und am 9.8. um 10 Uhr bei Radio Corax auf dem Sendeplatz der Stadtschüler*innen hören (die sind nämlich schon in der Sommerpause). Wer es bis dahin nicht abwarten kann und will, der oder die kann sich hier schon die Sendung anhören:


Was ist eigentlich Kunstvermittlung? Und wieso ist Museumspädagogik out? In der 5. Folge von
Haare erzählen Geschichten. Doch in der Kunst werden alle Haare, die nicht auf dem Kopf wachsen gerne einfach ausgespart. Um das zu ändern und haarige Geschichten zu erzählen, hat die
Gewalt, Obdachlosigkeit, Flucht und Drogensucht. Frauen mit den unterschiedlichsten Schicksalen treffen im „Haus der Frauen“, einem Buch der französischen Autorin Leatitia Colombani, aufeinander. Das Buch ist ein kraftvoller Aufruf für mehr Solidarität mit und unter Frauen. Solene, eine renommierte Anwältin mit Depressionen, nimmt auf anraten ihres Therapeuten ein Ehrenamt im Haus der Frauen an. Als öffentliche Schreiberin setzt sie Beschwerdebriefe auf, verschönert Lebensläufe und schreibt Briefe an Angehörige. Dabei lernt sie die Frauen und ihre Lebensgeschichten, aber auch sich selbst besser kennen. Das Buch basiert auf einem realen Frauenhaus in Paris und erzählt in einem zweiten Erzählstrang die Lebensgeschichte Blanche Peyrons. Sie trat als junges Mädchen in die Heilsarme ein und begründete das Haus der Frauen zusammen mit ihrem Mann. Ich stelle euch das Buch vor und komme darüber ins Gespräch.
Beim Radio ist es ja oft so: Man beleuchtet aktuelle Themen, berichtet über spannende Persönlichkeiten, über Kunst, Kultur, Musik und große Fragen des Lebens, oft ohne selbst dabei im Fordergrund zu stehen. In diesem Beitrag blicken die Muckefux mal hinter ihre eigenen „Kulissen“ (oder eher „hinter die Studiotüren“). Da sie eine der ältesten Redaktionen des Jugendradios sind, sind sie schon ganz schön erfahrene Radioraben. In diesem Beitrag berichten Tristan, Tilman und Franz u.a. über ihre Zeit bei Corax, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind, was es für Herausforderungen gab, was sie darauß lernen konnten und welche ihre liebsten Sendemomente bisher waren. Aber hörts euch doch einfach selber an:

